Bayrische Spezialitäten selbst gemacht. Heute: Backerbsen

 

Viele Liebhaber von Backerbsen nehmen fertige Erbsen, da sie sich vor der komplizierten Zubereitung scheuen. Nach meinem Praxistest für ein einfaches Rezept für Backerbsen kann ich sagen: Viel einfacher geht es kaum und mit einer Zubereitungszeit von rund 15 Minuten kann von aufwändig keine Rede sein. So kann jeder in den Genuss selbstgemachter Backerbsen kommen, ohne dass er ein Kochprofi sein muss.

 

 

Zutaten: Zur Zubereitung benötigt man lediglich rund 90 Gramm Mehl, 1 Ei, eine Prise Salz, etwas Wasser und Öl zum Frittieren.

 

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Erst werden Mehl und Salz vermischt, das Ei untergerührt und dann solange Wasser hinzugefügt, bis ein dicker Teig entsteht. Dieser ruht dann etwas und währenddessen werden 2 Zentimeter Öl im Topf auf rund 185°C erhitzt. Mit einer Spätzlepresse kann der Teig dann in das heiße Öl getropft werden. Zwar eignet sich eine Spätzlepresse optimal, es kann notfalls aber auch ein Sieb verwendet werden. Sobald die kleinen Teigkugeln an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig und werden auf ein Küchenpapier zum Abtropfen gelegt.
Zum Servieren werden die Backerbsen kurz vorher zur Suppe gegeben. Allerdings können sie auch sehr gut als Knabbergebäck verwendet werden. Ich würze die übrig gebliebenen Backerbsen gerne mit etwas Paprika, Salz, Pfeffer und Chili und nutze sie als Knabberei zum Weizenbier oder einfach als Salatcroutons. Übrigens sind sie luftdicht verschlossen bis zu eine Woche lang haltbar. Durch die zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten muss daher nichts weggeworfen werden. Wer sie noch nie selbst gemacht – oder möglicherweise sogar noch nie probiert – hat, der sollte keine Zeit verschwenden und gleich mit der Herstellung beginnen 🙂

 

 

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