elbst gemachte Kartoffelknödel in nur 35 – 45 Minuten

 

 

Viele trauen sich an Kartoffelknödel nicht heran, weil die Zubereitung so kompliziert scheint. Das stimmt allerdings so nicht. Mit ein paar einfachen Kniffen lassen sich hervorragende Kartoffelknödel für Zuhause einfach und schnell zubereiten. Mein Tipp an dieser Stelle: Das Zerdrücken der Kartoffeln geht hervorragend mit einer großen Spätzlepresse. Im Vergleich zum Handstampfer hat die Spätzlepresse den großen Vorteil, dass der Kraftaufwand geringer ist und auch noch etwas festere Kartoffeln sich sehr einfach zerdrücken lassen.

 

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Welche Zutaten brauche ich?

Das Grundrezept ist denkbar einfach. Alles was man braucht sind zwei Kilogramm Kartoffeln, Salz, Speisestärke, eine Scheibe Toastbrot und ein Esslöffel Butter. Das war’s schon.

 

Zubereitung:

Die Brotwürfel werden in gesalzener Butter angebraten und kross gebraten. Eine Hälfte der Kartoffeln wird mit Schale gekocht, die andere Hälfte mit einer Reibe gerieben und im Küchentuch ausgepresst. Die gekochten Kartoffeln werden dann entweder mit einer Gabel oder der Presse zerdrück, mit den rohen geriebenen Kartoffeln vermischt, gesalzen und Stärke hinzugefügt, bis die Masse nicht mehr so klebrig ist. Aus der fertigen Masse formt man Kugeln, arbeitet in die Mitte die gebratenen Brotwürfel ein und lässt die Klöße 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Fertig! Einfach, unkompliziert und sehr lecker!

 

Insgesamt (inklusive Kochen der Kartoffeln und Garen im Wasser) benötigt man für die Zubereitung gerade einmal etwa 40 Minuten. Wer sonst fertige Knödel verwendet, wird überrascht sein, wie groß der geschmackliche Unterschied ist. Die selbstgemachten sind viel intensiver, leckerer und man schmeckt es einfach, dass sie frisch gemacht sind. Ich finde, der Aufwand lohnt sich in jedem Falle, denn auch ein absoluter Koch-Anfänger kann bei diesem Rezept nicht viel falsch machen.

Bayrische Spezialitäten selbst gemacht. Heute: Backerbsen

 

Viele Liebhaber von Backerbsen nehmen fertige Erbsen, da sie sich vor der komplizierten Zubereitung scheuen. Nach meinem Praxistest für ein einfaches Rezept für Backerbsen kann ich sagen: Viel einfacher geht es kaum und mit einer Zubereitungszeit von rund 15 Minuten kann von aufwändig keine Rede sein. So kann jeder in den Genuss selbstgemachter Backerbsen kommen, ohne dass er ein Kochprofi sein muss.

 

 

Zutaten: Zur Zubereitung benötigt man lediglich rund 90 Gramm Mehl, 1 Ei, eine Prise Salz, etwas Wasser und Öl zum Frittieren.

 

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Erst werden Mehl und Salz vermischt, das Ei untergerührt und dann solange Wasser hinzugefügt, bis ein dicker Teig entsteht. Dieser ruht dann etwas und währenddessen werden 2 Zentimeter Öl im Topf auf rund 185°C erhitzt. Mit einer Spätzlepresse kann der Teig dann in das heiße Öl getropft werden. Zwar eignet sich eine Spätzlepresse optimal, es kann notfalls aber auch ein Sieb verwendet werden. Sobald die kleinen Teigkugeln an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig und werden auf ein Küchenpapier zum Abtropfen gelegt.
Zum Servieren werden die Backerbsen kurz vorher zur Suppe gegeben. Allerdings können sie auch sehr gut als Knabbergebäck verwendet werden. Ich würze die übrig gebliebenen Backerbsen gerne mit etwas Paprika, Salz, Pfeffer und Chili und nutze sie als Knabberei zum Weizenbier oder einfach als Salatcroutons. Übrigens sind sie luftdicht verschlossen bis zu eine Woche lang haltbar. Durch die zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten muss daher nichts weggeworfen werden. Wer sie noch nie selbst gemacht – oder möglicherweise sogar noch nie probiert – hat, der sollte keine Zeit verschwenden und gleich mit der Herstellung beginnen 🙂